Lusha Alternative: Leads aus deutschen Quellen, DSGVO und Datenhaltung im Vergleich

Lusha ist eine weltweite Kontaktdatenbank, aus der du E-Mails und Telefonnummern einzelner Personen aufdeckst. Skael ist eine API für Leadlisten aus deutschen Quellen: Handelsregister, Google Maps, Jobbörsen und Impressum, mit geprüften E-Mails. Beim Datenschutz unterscheiden sich vor allem die Angaben zum Speicherort: Skael hostet bei Hetzner in Deutschland, die Dokumente von Lusha nennen die USA und EU-Regionen. Jede Angabe zu Lusha auf dieser Seite ist mit einer öffentlichen Quelle des Anbieters und dem Stand-Datum belegt.

Stand:

Skael und Lusha im Vergleich

DatenquellenHandelsregister, Bundesanzeiger, Google Maps, das Impressum der Firmenwebsite und Jobbörsen. DetailsLaut Lusha vier Wege: eine Community, die Kontaktdaten aus E-Mail-Signaturen teilt, lizenzierte Partnerverzeichnisse, öffentlich verfügbare Quellen und eigene Analyse.[3]
Fokus DACHAuf Deutschland ausgerichtet: Handelsregister, Bundesanzeiger und Impressum sind deutsche Quellen. DetailsWeltweite B2B-Datenbank eines Anbieters mit Hauptsitz in den USA.[4]
HandelsregisterJa. Registerdaten, Vertreter, Gesellschafter und Registerdokumente von handelsregister.de per API, als Pilot je Organisation freigeschaltet. DetailsUnter den Datenquellen von Lusha nicht als eigene Quelle genannt.[3]
Preis-Einstieg30 Tage gratis testen, danach €79 / Monat mit 79,000 Credits pro Monat. DetailsFree-Plan mit 40 Credits im Monat. Bezahlte Pläne ab 37,45 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung (Starter), monatlich 49,90 US-Dollar.[1]
AbrechnungEin Abo je Organisation, ohne Sitz-Lizenzen. Jede Abfrage kostet Credits, bei vielen Endpunkten kostet eine Abfrage ohne Treffer weniger oder nichts. DetailsPläne mit Credit-Kontingent: eine verifizierte E-Mail kostet 1 Credit, eine Telefonnummer 5 Credits, eine Suche ohne Treffer nichts.[1][2]
MCP und KI-AnbindungMCP-Server (Beta) für Claude, ChatGPT und Cursor, dazu die REST-API. DetailsEigener MCP-Server für Claude, ChatGPT und weitere MCP-Clients, Anmeldung über OAuth oder API-Schlüssel.[6]
E-Mail-PrüfungEigener Endpunkt verify_email: prüft Syntax und Mailserver und erkennt Wegwerf-, Rollen- und Catch-all-Adressen, auch in deinen eigenen Listen. DetailsDeckt verifizierte E-Mail-Adressen aus der eigenen Datenbank auf, je E-Mail 1 Credit.[1]
Datenhaltung laut AnbieterHosting bei Hetzner in Nürnberg und Falkenstein. Einzelne Subunternehmer sitzen laut Datenschutzerklärung in Drittländern. DetailsDie Angaben von Lusha unterscheiden sich: der Datenschutzhinweis nennt Amazon Web Services in den USA, das Trust Center für personenbezogene Kundendaten überwiegend EU-Regionen.[4][5]

Alle Angaben zu Lusha stammen von den öffentlichen Seiten des Anbieters, die unten in der Quellenliste verlinkt sind. Stand: 2. November 2026. Preise und Pläne können sich ändern.

DSGVO und Datenhaltung im Vergleich

Lusha nennt im Trust Center Zertifizierungen nach SOC 2 Type II, ISO 27001 und ISO 27701 und eine DSGVO-Zertifizierung durch ePrivacyseal. Zum Speicherort machen die Dokumente von Lusha unterschiedliche Angaben: der Datenschutzhinweis nennt Amazon Web Services in den USA, das Trust Center für personenbezogene Kundendaten überwiegend EU-Regionen.

Skael hostet bei Hetzner in Rechenzentren in Nürnberg und Falkenstein. Einzelne Subunternehmer, etwa für KI-Modelle, sitzen laut Datenschutzerklärung von Skael in Drittländern. Ob ein Anbieter für deinen Einsatz passt, klärst du am besten mit deiner Datenschutzberatung.

Worin sich Lusha und Skael unterscheiden

Lusha ist eine Kontaktdatenbank, aus der du E-Mails und Telefonnummern einzelner Personen aufdeckst, in der App, in der Browser-Erweiterung, über die API oder über den MCP-Server. Die Daten stammen laut Lusha aus einer Community, aus lizenzierten Verzeichnissen und aus öffentlichen Quellen.

Skael baut Listen aus den Quellen, die es für deutsche Firmen gibt: Handelsregister, Google Maps, Jobbörsen und das Impressum der Firmenwebsite. Jede E-Mail wird geprüft, bevor sie in deiner Liste landet, und mit verify_email prüfst du auch Adressen aus deinen eigenen Listen.

Wann Lusha besser passt

  • Du brauchst Telefonnummern und E-Mails einzelner Kontakte und willst sie direkt in der Browser-Erweiterung aufdecken.
  • Deine Zielkunden sitzen weltweit und nicht nur in Deutschland.
  • Du willst ohne Kosten testen: der Free-Plan von Lusha enthält 40 Credits im Monat.
  • Dein Einkauf verlangt Zertifikate wie SOC 2 Type II oder ISO 27001, die Lusha im Trust Center nennt.

Wann Skael besser passt

  • Deine Zielkunden sind deutsche Firmen, und du brauchst Registerdaten wie Rechtsform, Vertreter und Gesellschafter aus dem Handelsregister.
  • Du willst einen Anbieter, der bei Hetzner in Deutschland hostet.
  • Du findest Firmen über Google Maps oder Jobbörsen und willst den Entscheider aus dem Impressum dazu.
  • Du baust selbst: REST-API mit synchronem und asynchronem Modus und Webhooks, oder MCP im Chat mit Claude, ChatGPT und Cursor.
  • Du willst eigene Adresslisten vor dem Versand prüfen: verify_email erkennt Wegwerf-, Rollen- und Catch-all-Adressen.
FAQ

Häufige Fragen

Quellen

  1. Lusha: Preise, abgerufen am 2. November 2026
    https://www.lusha.com/pricing/
  2. Lusha Knowledge Hub: How credits work in Lusha, abgerufen am 2. November 2026
    https://docs.lusha.com/user-guide/getting-started/how-credits-work-in-lusha
  3. Lusha: Our data (Datenquellen), abgerufen am 2. November 2026
    https://www.lusha.com/data-sources/
  4. Lusha: Privacy Notice, abgerufen am 2. November 2026
    https://www.lusha.com/legal/privacy-notice/
  5. Lusha Trust Center: Compliance, abgerufen am 2. November 2026
    https://www.lusha.com/trust-center/tc-compliance/
  6. Lusha Knowledge Hub: Lusha MCP Server, abgerufen am 2. November 2026
    https://docs.lusha.com/mcp

Skael selbst ausprobieren

Melde dich an, verbinde deinen Assistenten oder ruf die API auf und bau deine erste Liste aus deutschen Quellen.

Weitere Vergleiche

Datenquellen und Anwendungsfälle