Leitfaden: Leadlisten mit Claude und Skael
Leitfaden: Leadlisten mit Claude und Skael
So bauen wir bei Skael selbst Leadlisten. Du brauchst dafür keine Vorlage und kein Video: der Skael MCP bringt diesen Ablauf mit. Dein Assistent liest ihn beim Verbinden, und mit get_guide holt er sich diese Seite jederzeit selbst. Sag einfach in deinen Worten, wen du suchst, für welchen Kunden, und wie viele Kontakte du brauchst.
Der Ablauf in neun Schritten
- Kunde und Wunsch. Ein Leadprojekt je Endkunde und Zielgruppe. Nenn den Kunden beim Start (
start_lead_project mit kunde), dann heißt das Projekt „Kunde: Zielgruppe“ und ist später unter dem Kundennamen wiederzufinden. Den Wunsch gibst du so, wie ihn dein Kunde formuliert hat, gern mit seinem ICP-Text, Ausschlüssen und Beispielfirmen.
- Interview.
update_icp stellt höchstens drei Fragen auf einmal, jede mit einem Vorschlag. Pflicht sind Menge und Budget, Region und Ausschlüsse. „Weiß nicht“ übernimmt den Vorschlag.
- Marktprobe.
estimate_market sucht echte Treffer (Google Maps in den größten Städten der Region oder Stellenanzeigen) und schätzt, wie viele Firmen es gibt. Schau dir die Beispiele an: wer nicht passt, wird ein Ausschluss.
- Abgleichlisten. Bevor getestet wird, kommen Bestandskunden, schon angeschriebene Firmen, Wettbewerber und Sperrlisten deines Kunden mit
add_match_list und der project_id dazu. Wer darauf steht, wird nie geliefert.
- Plan.
draft_pipeline zeigt den Ablauf in Klartext mit Kosten je 1.000 fertige Kontakte.
- Test.
plan_pipeline_test nennt den Höchstpreis für 10 bis 50 Firmen, erst nach deinem Ja startet confirm_pipeline_test. get_run_status zeigt danach Beispiele: was drin ist, was rausflog und warum.
- Urteil. Lies die Beispiele, die drin sind, und die, die rausflogen. Was falsch drin oder falsch raus ist, geht mit Grund an
review_sample, daraus wird eine neue Fassung und ein neuer Test. review_sample ohne Einwände gibt den Test frei.
- Vollauf.
plan_pipeline_run rechnet Menge und Budget aus dem Test hoch. Erst nach deinem Ja läuft confirm_pipeline_run. Der Lauf hört auf, wenn die Zielmenge oder das Budget erreicht ist. Den Stand fragt dein Assistent mit get_run_status selbst ab, bis der Lauf fertig ist; du musst nicht nachfragen.
- Lieferung.
get_results zeigt die Zeilen und gibt CSV- und Excel-Links. Die Datei selbst holt dein Assistent mit run_endpoint und export_run. Die Datei kommt zusätzlich per Mail und steht auf der Laufseite unter Leadlisten.
Jede Antwort des MCP enthält next_step. Dein Assistent folgt ihm, dann ist die Reihenfolge immer richtig.
Was in jeder Liste geprüft wird
- Passt die Firma? Das Urteil kommt aus Maps-Eintrag und Website zusammen, nicht aus dem Namen allein. Ketten, Portale, Franchise und Firmen aus anderen Branchen fliegen raus, mit Grund.
- Ist es die eigene Website? Die Domain wird gegen das Impressum geprüft. Den Firmennamen nehmen wir aus dem Impressum, nicht aus der Werbezeile bei Maps.
- Wer entscheidet? Ansprechpartner kommen aus dem Impressum (Geschäftsführung, Inhaber).
- Ist die Mail echt? Jede Mail wird geprüft. Riskante und Catch-all-Adressen stehen als eigene Spalte in der Liste.
- Dubletten. Eine Firma kommt nur einmal, erkannt über Website, Telefon, USt-IdNr., Name mit Ort und Mail. Was deine Organisation schon einmal bekommen hat, wird nicht noch einmal geliefert.
Was es kostet
- 1.000 Credits sind 1 €. Jede Antwort nennt Credits und Euro.
- Kostenlos: Interview, Plan, Urteil, Abgleichlisten, Projektliste, Stand und Ergebnisse.
- Die Marktprobe kostet ein paar Credits (2 je Stadt, meist drei Städte).
- Test und Vollauf kosten je geprüfter Firma und gefundenem Kontakt. Erfahrungsgemäß liegt ein fertiger, geprüfter Kontakt bei etwa 0,07 bis 0,25 €, Stellenanzeigen eher am oberen Ende. Der Test zeigt den echten Wert für deine Zielgruppe.
- Alles über 500 Credits braucht vorher dein ausdrückliches Ja im Chat. Tageslimits schützen vor Ausreißern, Admins können sie anheben.
Mehrere Kunden
- Ein Projekt je Endkunde und Zielgruppe. Braucht ein Kunde eine zweite Zielgruppe, ist das ein zweites Projekt mit demselben Kundennamen.
- Der Chat ist egal. Projekte, Fassungen, Tests und Läufe liegen bei Skael, nicht im Chat. In einem neuen Chat reicht „Mach bei Kunde X weiter“: dein Assistent sucht mit
list_projects und suche: "X" und folgt dem next_step des Projekts. Ein Chat je Kunde ist trotzdem übersichtlicher.
- Claude Code: ein Ordner je Kunde. Leg je Kunde einen Ordner mit einer
CLAUDE.md an. Die Vorlage unten holt Claude mit get_guide und format: "claude_md" schon ausgefüllt.
- Dubletten je Kunde. Wenn das Interview fragt, wogegen abgeglichen wird, sag dazu, dass die Lieferungen nur für diesen Kunden zählen sollen.
Zusatzspalten
Brauchst du mehr als Firma, Ansprechpartner, Mail und Telefon (etwa Marke, Verband, Anzahl Standorte, „stellt gerade ein“), sag es gleich im Wunsch oder im Interview. Der Plan zeigt, welche Spalten drin sind. Bau sie nicht Zeile für Zeile mit einzelnen Aufrufen nach: das ist teurer, langsamer und landet nicht im Export. Fehlt eine Spalte, melde es mit report_problem.
Ein Clay-Workbook nachbauen
Beschreib die Spalten deines Workbooks oder kopier sie in den Chat. So übersetzen sie sich:
- „Find companies“ aus Google Maps oder einer Liste: die Quelle des Projekts (Branche und Region, Stellenanzeigen oder deine eigene CSV).
- KI-Spalten, die prüfen, ob eine Firma passt: Zielgruppe und Ausschlüsse im Interview.
- „Find website“ und Domain-Prüfung: steckt im Ablauf, belegt mit dem Impressum.
- Personen- und Mail-Suche mit Validierung: steckt im Ablauf.
- Telefon-Validierung: Schritt im Ablauf, wenn deine Organisation sie freigeschaltet hat.
- Eigene KI-Spalten: Zusatzspalten, siehe oben.
- Suchtiefe über alle Städte: sag die Region so breit, wie du sie in Clay hattest.
Danach läuft der normale Ablauf ab Schritt 2.
Einzelne Aufgaben ohne Projekt
- Website zu wenigen Firmen:
find_company_domain. Ab etwa 20 Firmen lieber ein Projekt mit deiner Liste.
- Eigene Liste prüfen (Mails, Telefon, Domains): ein Projekt mit dem Wunsch „Meine eigene Liste prüfen“ und der Liste bei
draft_pipeline.
- Alles andere:
search_tools findet den passenden Dienst, run_endpoint ruft ihn auf.
Wenn etwas hakt
Hängt ein Lauf, stimmt eine Zahl nicht oder fehlt eine Funktion: report_problem mit Projekt oder Lauf. Du bekommst eine Ticketnummer, und wir sehen es sofort. Bau nicht still um den Fehler herum.
CLAUDE.md für einen Kundenordner
# Leadlisten für <Kundenname>
Wir bauen Leadlisten für <Kundenname> mit dem Skael MCP.
- Projekt bei Skael: <Projektnummer>. Weitermachen: `list_projects` mit `suche: "<Kundenname>"`, dann dem `next_step` des Projekts folgen. Neue Zielgruppe für diesen Kunden: `start_lead_project` mit `kunde: "<Kundenname>"`.
- Ablauf: Interview (`update_icp`), Marktprobe (`estimate_market`), Abgleichlisten des Kunden (`add_match_list` mit `project_id`), Plan (`draft_pipeline`), Test mit Ja vorher, Beispiele lesen und Urteil (`review_sample`), Vollauf mit Ja vorher, Ergebnis (`get_results`).
- Immer `next_step` folgen. Höchstens drei Fragen auf einmal, jede mit Vorschlag. Kosten in Credits und Euro nennen, nichts über 500 Credits ohne mein Ja.
- Zusatzspalten im Interview nennen, nicht Zeile für Zeile nachbauen. Fehler mit `report_problem` melden.
- Den ganzen Leitfaden holt `get_guide`.
## Notizen zum Kunden
- ICP und Ausschlüsse:
- Abgleichlisten (CRM, Sperrliste, Wettbewerber):
- Lieferungen bisher: